Neue Erdgasleitung: Vermessung beginnt

Kassel/Lemförde/Rehden. Mit Blick auf den Bau der neuen Erdgasleitung NOWAL beginnt GASCADE Ende Juli mit Vermessungsarbeiten. Diese dauern etwa vier Wochen und werden durch vom Kasseler Ferngasnetzbetreiber beauftragte Firmen ausgeführt.

Anfang Mai hatte GASCADE die Bevölkerung erstmals über das für 2017 geplante Leitungsprojekt informiert. Die 26 Kilometer lange Nord-West-Anbindungsleitung (NOWAL) soll zwischen dem niedersächsischen Rehden und Drohne in Nordrhein-Westfalen verlaufen. Sie ist Teil des aktuellen deutschen Netzentwicklungsplanes Gas und wird die Ferngasleitungen der GASCADE in der Mitte Deutschlands mit dem Leitungsnetz im Westen verbinden.

Die Vermessung der geplanten Trasse gehört zu den gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen eines Leitungsbaus. Sie entscheidet nicht darüber, ob die Pipeline tatsächlich gebaut wird. Die Ergebnisse fließen in das Planfeststellungsverfahren ein, das im Herbst dieses Jahres beginnen soll. Zuständige Behörden sind für den niedersächsischen Teil das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (An der Marktkirche 9, 38678 Clausthal-Zellerfeld) und für den nordrhein-westfälischen Abschnitt die Bezirksregierung Detmold (Leopoldstraße 15, 32756 Detmold).

GASCADE legt großen Wert darauf, dass die Arbeiten schonend verlaufen. Sollte dies nicht der Fall sein, bemüht sich der Kasseler Gastransporteur um Entschädigung. Für Rückfragen steht Axel Bühning zur Verfügung:

GASCADE GASTRANSPORT GmbH, Kölnische Straße 108 – 112, 34119 Kassel
Telefon 0561 / 934-1942
E-Mail: axel.buehningSpam Protect@gascade.de

Die GASCADE Gastransport GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von BASF und Gazprom, betreibt ein deutschlandweites Ferngasnetz. Die Netzgesellschaft bietet ihren Kunden mitten in Europa hochmoderne und wettbewerbsfähige Transportdienstleistungen über das unternehmenseigene Hochdruckfernleitungsnetz von über 2.400 Kilometern Länge an.